Dies und das, und kleine Tips
Aussichtspunkte
Den schönsten Ausblick auf die Stadt und auf die Bucht bieten die Twin Peaks. Sie sind einer der höchsten Hügel in San Francisco mit 300
Meter. Die Zwillingshügel sind einer der wenigen Stellen in San Francisco, von der man aus die Bay, das Meer und die Skyline von
Downtown zur gleichen Zeit sehen kann. Das gilt natürlich nur dann wenn gerade kein Nebel über der Stadt herrscht. Der Mount Davidson ist um 10
Meter höher, doch hat man von den Twin Peaks sicherlich die beste Aussicht. Die Twin Peaks sind leicht zu erreichen und zu finden, da Sie
nur die Market Street stadtauswärts fahren müssen.
Der Blick von den Twin Peaks vermittelt einen sehr guten Eindruck von den geografischen Besonderheiten der Bay-Metropole. An klaren Tagen, am
besten mittags, erkennt man deutlich die Lage der Stadt auf der 48 Kilometer langen Halbinsel, die den Pazifik von der San Francisco Bay
trennt. Im Westen ist der Pazifik zu sehen und an der Nordseite wird sie vom Golden Gate begrenzt. Über diese Meerenge führt die Golden Gate
Bridge nach Marine County, einer der reichsten Landkreise in Kalifornien. Im Osten sind die Wolkenkratzer des Finanzbezirkes zu
sehen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bay befinden sich die Städte Oakland und Berkley.
Dem Besucher wird durch die schachbrettartige Anlage der Stadt die
Orientierung sehr erleichtert. Dies gilt für fast alle Städte in den
USA. Dieser Aufbau einer Stadt hilft dem ortsundkundigen Autofahrer
erheblich, da das Auffinden von Straßen eigentlich sehr einfach ist.
Die meisten Straßen laufen schnurgerade aus. Nur die Market Street
durchschneidet von der Bucht aus dieses Raster. Nördlich der Market
Street befindet sich ein Gutteil der Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Ebenfalls eine schöne Aussicht auf die Stadt bietet der Coit Tower
(geöffnet von 10 - 18 Uhr; Eintritt: 3 $) auf dem 90 Meter hohen
Telegraph Hill in der Nähe von Fisherman's Wharf. Der 60 Meter hohe
Aussichtsturm wurde zu Ehren der freiwilligen Feuerwehr 1934 errichtet.
Unter der Webadresse www.sfnorthbeach.com/maps/coit.html finden Sie
wunderschöne Aussichtsbilder vom Coit Tower aus. Mit einem Aufzug kann
auf die plexiglasverkleidete Aussichtsplattform gefahren werden. Der
Blick über den Hafen, auf die Bucht und auf die Golden Gate Bridge ist
zwar nicht so eindrucksvoll wie von den Twin Peaks, doch allemal
sehenswert. Im Inneren des Coit Towers befinden sich sehr interessante
Wandmalereien, die Szenen aus dem kalifornischen Alltagsleben der 30er
Jahren schildern.
Den wohl schönsten Blick von einem Gebäude eröffnet einem sicherlich
das Embarcadero Center Skydeck (geöffnet von 12 - 21 Uhr; Eintritt: 5
$). Diese Aussichtsplattform befindet sich in der 41. Etage des
Embarcadero Center (am östlichen Ende von Downtown) und man hat zudem
die Möglichkeit auf dem Balkon einen 360 Grad Rundumblick zu genießen.
Im Inneren des 41. Stocks gibt es das einzigste Drehcafè der Stadt.
Leider wird einem beim Kaffeetrinken dort die Sicht von den vielen
Skyscrappern meist verdeckt.
Downtown
Im Gegensatz zu anderen amerikanischen Großstädten, die ihre
Einkaufszentren autogerecht an den Freeways verlagert haben, herrscht
Leben im Stadtkern von San Francisco. Doch riesige Shoppingmalls, wie
in anderen amerikanischen Städten sucht man in San Francisco vergebens,
da die Bewohner großen Wert auf ihren individuellen Stil legen. Dies
ist auch der Grund warum San Francisco über eine lebhafte Downtown
verfügt, ganz im Gegensatz zu anderen amerikanischen Großstädte.
Downtown umfasst die Bezirke Civic Center, Tenderloin und der Financial
District.
Am östlichen Ende der Market Street liegt der Financial District, wo
die Stadt zu Goldgräberzeiten ihren Anfang nahm. Dieses
Wolkenkratzerviertel entstand in den 70er und 80er Jahren. Dort steht
auch das höchste Gebäude der Stadt, das Hauptquartier der Bank of
America, mit 240 Meter und 52 Etagen. Gegenüber dem Ferry Building, am
nordöstlichen Ende des Financial Districts sind im Embarcadero Center
120 Geschäfte, Restaurants unterschiedlicher Coleur und zwei
erstklassige Hotels (Park Hyatt und Hyatt Regency) untergebracht.
Dieser riesige Unterhaltungskomplex, mit Kinos, Theater und einer
Eislaufhalle im Winter, umspannt acht Blocks. Im 41.Stock gibt es ein
360 Grad Aussichtsdeck, das einen fantastischen Blick auf San Francisco
freigibt. Die Öffnungszeiten sind täglich von 12.00 bis 21.00 Uhr und
der Eintritt beträgt 5 Dollar.
Ein Block westlich vom Embarcadero entfernt sticht einem sofort die
Transamerica Pyramide ins Auge. Diese 280 Meter hohe Betonpyramide
wurde 1972 gebaut. Die 70 Meter hohe, hohle Spitze wird zur
Weihnachtszeit als rotgrüner Tannenbaum erstrahlt. An der Pine Street
liegt die Pacific Coast Exchange, die größte Wertpapierbörse der
Westküste. Nur 150 Meter nördlich davon ist das "Museum of Money of the
America West" (400 California Street/Ecke Sansom Street) im Gebäude der
Bank of America untergebracht. Hier sind Gold- und Silberbarren, sowie
alte Banknoten zu sehen. Nur einen Block von der Bank of America ist
die Wells Fargo Bank untergebracht. Wells Fargo hat historische
Exponate zur Zeit des Gold Rushes gesammelt und zu einer Ausstellung,
dem "Wells Fargo History Room" (420 Montgomery Street)
zusammengestellt. Neben Wildwest-Utensilien und Goldgräberausrüstungen,
ist eine Orginal-Postkutsche aus den 1860er Jahren, ausgestellt.
Ziemlich in der Mitte von Downtown haben sich die teuersten und
bekanntsten Modegeschäfte am Union Square angesiedelt. Er rühmt
sich neben der 5th Avenue in New York und dem Rodeo Drive in Los
Angeles die elegantesten Einkaufsmöglichkeiten in den USA zu bieten.
Diese grüne Oase mitten im Gewimmel markiert das Zentrum der
Innenstadt. Hier drängeln sich Airline-Büros, Boutiquen, Galerien und
große Kaufhäuser wie Macy's oder I. Magnin. An den Straßenecken zeigen
Mimen und Saxophonspieler ihr Können und an manchen Bänken im Park
haben sich Obdachlose häuslich eingerichtet. Seinen Namen erhielt der
Union Square Anfang der 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, als hier
Bürgerversammlungen stattfanden, die den bevorstehenden Bürgerkrieg um
die Union der Vereinigten Staaten diskutierten.
Zwei Blocks vom Union Square ist die Anfangs- bzw. die Endstation der
beiden populären Cable Car-Routen und das Visitor Information Center
(geöffnet von 9.00 - 17.00 Uhr, am Wochenende von 9.00 - 15.00 Uhr), in
dem Sie Karten, einen Visitor-Guide und spezielle Informationen
kostenlos erhalten können. Das Visitor Center ist im Hallidie Plaza
untergebracht (Powell/Ecke Market Street; untere Ebene, Ausgang Powell
Street der BART- und MUNI-Station).
Gegenüber dem Visitor-Center, auf der anderen Straßenseite der Market
Street finden Sie das San Francisco Shopping Centre. In dieser
5-stöckigen Shoppingmall sind 90 verschiedene Geschäfte untergebracht.
Südwestlich vom Union Square erstreckt das etwas schmuddelige
Tenderloin-Viertel. Außer Massagesalons, Pornoschuppen und
Stripteaselokale, aber auch recht annehmbare und billige Hotels, gibt
es im Tenderloin nichts interessantes zu entdecken. Das Viertel wird im
Westen von der Polk Street begrenzt, einem Amüsement-Streifen mit
hauptsächlich homosexueller Klientel.
Am westlichen Ende von Downtown, an der Van Ness Avenue, befindet sich
das Civic Center, das administrative und kulturelle Zentrum der Stadt.
Dominiert wird das Civic Center durch die Kuppel der 1915
fertiggestellten City Hall. Keine andere amerikanische Stadt verfügt
über ein so großzügig angelegtes Verwaltungszentrum. Gegenüber der City
Hall steht eines der größten Opernhäuser der Welt, das War Memorial
Opera House, aus dem Jahre 1932. Neben der San Francisco Opera tritt
hier auch das San Francisco Ballet auf. Südlich des Opera House bietet
die Davies Symphonie Hall dem San Francisco Symphonie Orchestra einen
geeigneten Konzertsaal und Platz für 3000 Zuhörer. Vor dem rund des
Gebäudes steht eine Bronzeplastik von Henry Moore.
Stadtviertel
San Francisco setzt sich aus einem bunten Mosaik eng beeinander
liegenden Viertel zusammen. Zwischen Downtown und Fisherman's Wharf
liegt der 103 Meter hohe Nob Hill. Nach der Erfindung der Cable Cars
1871, ließen sich dort die ersten kalifornischen Millionäre Prunkvillen
bauen. Wegen dieser Darstellungssucht der Neureichen nannten die Leute
den steilen Hügel nicht mehr California Street, sondern Nob Hill (Nabob
= reicher Mann). Jedoch sind all diese protzigen Villen dem Erdbeben
1906 zum Opfer gefallen. Der Nob Hill gilt aber immer noch als die
vornehmste Adresse der Stadt. So thronen auch auf den Hügel die beiden
Spitzenklassehotels Fairmont (950 Mason Street), das weltweit bekannt
wurde durch die Fernsehserie "Hotel", und das Mark Hopkins (999
California Street), indem sich das beliebte Aussichtsrestaurant "Top of
the Mark" befindet. Die Grace Cathedral (1051 Taylor Street/Ecke
California Street) ist allemal ein Besuch wert. Die Kathedrale wurde in
den 60er Jahren entworfen und dem Notre Dam in Paris nachempfunden.
Der Russian Hill, gleich nordlich vom Nob Hill, ist wohl das steilste
Viertel der Stadt. Einige der ruppigen Steigungen können für den
Straßenverkehr gar nicht mehr zugelassen werden. Die meisten Besucher
halten sich in diesem Viertel nur für ein Foto auf, um einen Teil der
berühmten Lombard Street, zwischen Leavenworth und Hyde Street, zu
fotografieren. Sie wurde Mitte der 20er Jahren angelegt und passt sich
in ihren Serpentinen der großen Steigung an.
Im nordöstlichen Teil von San Francisco befindet sich North Beach (
www.northbeachsf.org )oder auch "Little Italy" genannt. In diesem
Italienviertel gibt es alles was es in Italien auch gibt: Cafès,
Pizzarias, bunte Pasta-Lokale und Weinlokale. Das Zentrum von North
Beach liegt an der Columbus Avenue am Washington Square.
Ende der 60er Jahre befand sich das Viertel Haight-Ashbury, östlich vom
Golden Gate Park gelegen, an vorderster Front der
Flower-Power-Bewegung. Damals entstand in dem Viertel ein völlig neues
Lebensgefühl. Fernab aller bürgerlichen Konventionen und die Musik, die
von hier aus um die Welt ging, veränderte das Bewußtsein einer ganzen
Generation. Zu Tausende kamen 1967 die Blumenkinder hier her. San
Francsico wurde Hippiehauptstadt der Welt. "Make Love not War" hieß ihr
Motto. Sie rebellierten gegen den Vietnamkrieg, wollten ein Leben ohne
Gewalt. Die Kriegsdienstverweigerer versteckten sich in Haight-Ashbury,
denn in Kalifornien gab es zur damaligen Zeit keine Meldepflicht.
Die Hippies sind längst weggezogen oder haben sich in ein normal
bürgerliches Leben zurückgezogen. Doch der Flair dieser Zeit liegt
immer noch, vorallem an der Kreuzung Haight und Ashbury Street, in der
Luft. Die Relikte der guten alten Hippiezeit kann man noch in den
verschiedenen Läden finden. Dort finden Sie Batikhemden, Sandalen,
weite Kleider, Haschispfeifen und Poster. Im Psychedelic History Museum
(525 Haight Street) können Sie stöbern und alles zum Thema Hippies
kaufen. Jede Menge Fotos, Bücher und Zeitungsartikel halten das
Freiheitsgefühl der 60er Jahre lebendig.
In dieser Zeit versammelten sich auch das Who is Who der amerikanischen
Rockmusik in Haight-Ashbury. So wohnten in Haight-Ashbury zeitweise
Jimmy Hendrix, Jim Morrison (Doors) oder auch die beste weiße
Bluesmusikerin Janes Joplin (112 Lyon Street). Die Grateful Dead waren
ein Denkmal der Rockmusik in San Francsico (710 Ashbury Street). Erst
nach dem Tod ihres Bandleaders Jerry Garcia ist es um die Band ruhig
geworden.Heute leben im Viertel gut verdienende Yuppies, Künstler,
Musiker und Intillektuelle in den restaurierten viktorianischen Holzhäuser.
Die Pacific Hayes sind einer der exklusivsten Wohnbezirke Amerikas.
Dieses Prunkviertel besteht aus sehenswerten Villen, in denen die
Reichen San Francisco's leben. Die steilen Straßen des Viertels bieten
einen erhabenen Blick auf die Stadt und Bucht. Speckels Mansion (2080
Washingtom Street) heißt die nobelste Villa in Pacific Hayes. Der
Bauherr dieses Stadtpalastes war Adolph G. Speckels, Sohn des aus
Hannover ausgewanderten Claus Speckel, der es zum Zuckerkönig von
Kalifornien gebracht hatte. Diese Prunkvilla wurde 1912 im Stil eines
französischen Barockpalastes aus weißem Stein erbaut. Das
Haas-Lilienthal-House (2007 Franklin Street; geöffnet am Mittwoch von
12 - 15 Uhr und am Sonntag von 11 - 16 Uhr, Eintritt: 5 $,
www.sfheritage.org/haashouse.html ), etwa 400 Meter nördlich der
Endstation der Cable Car-Linie California, ist für Besucher auch von
Innen zu besichtigen. Am Broadway stehen die vornehmsten Stadtpalais in
San Francisco, so auch die Villa des Ölmilliardärs Gordon Getty. Die
Union Street ( www.unionstreet.com ) ist voller nobler Boutiquen
und Kunstgalerien und sie ist eine elegante Ausgehadresse um die
neusten Trends der amerikanischen Gastronomie zu erfahren.
Südlich der Market Street liegt der Bezirk South of Market (SoMa). Bis
Anfang der 90er Jahren war SoMa ein uninteressantes Gebiet mit
Lagerhallen, Verladestationen und Fabriken. Doch hat sich SoMa
innerhalb kürzester Zeit grundlegend geändert. So gilt heute die Folsom
Street als eine Top-Adresse zum Ausgehen. Elegante Nachtclubs,
Discotheken und Restaurants säumen die Folsom Street und dabei finden
Sie garantiert etwas das Ihren Geschmack entspricht. Heute haben viele
bekannte Internetagenturen und Softwareschmieden ihre Heimat in den
renovierten Bürogehäuse gefunden.
Begonnen hat der Aufschwung mit dem Bau des Moscone Convention Center
(Kongreßzentrum). An den Convention Center grenzt der 44 Millionen
Dollar teure Komplex des Yerba Buena Center (701 Mission Street) an. Im
Yerba Buena Center for the Arts gibt es Theater -, Musik- und
Tanzveranstaltungen, Filme sowie Ausstellungssäle für moderne Kunst und
multimediale Experimentalkunstwerke. Dieser großzügig als Bürgertreff
konzipierte Bau soll vor allem einheimischen Bühnenensembles und
Künstler dienen, um ihr Können einem breiten Publikum zeigen zu können.
Nach dem Überqueren der Third Street vom Center of the Arts stoßen Sie
direkt auf das Museum "San Francisco Museum of Modern Art" (151 3th
Street; geöffnet von 11 - 18 Uhr, mittwochs geschlossen, Eintritt: 5 $,
www.sfmoma.org ), das über 15 000 Bilder ausstellt. Allein das in
verwinkelten geometrischen Formen gestaltete, postmoderne Gebäude mit
seiner eindrucksvollen Eingangshalle ist schon den Besuch wert. Berühmt
ist das Museum vor allem durch erstklassige Werke von amerikanischen
und deutschen Expressionisten geworden.
Zum festen Bestand gehören zum Beispiel Werke von Mark Rathke, Jackson
Pollak, Max Ernst, Karl Hofer und Pablo Picasso. Ferner besitzt das
Museum auch Skulpturen von Henry Moore und Hans Arp. Ausgestellt werden
im ersten Stock vorwiegend expressionistische Werke. Die zweite Etage
ist unterteilt in die Abteilungen Architektur und Design und bietet
wechselnde Sonderausstellungen. Interessant ist auch die Abteilung im
dritten Stockwerk mit einer Sammlung experimenteller Fotografie der
20er und 30er Jahre. In der vierten Etage schließlich werden
zeitgenössische Kunstwerke sowie Ton- und Videoinstallationen gezeigt.
Ebenfalls gehören die verschiedene Wechsel- und Sonderausstellungen zur
Extraklasse.
Es gibt in SoMa noch weitere mehr oder weniger, je nach Interessenlage, interessante Museen:
* California Historical Society (678 Misson Street;
geöffnet: Di. - So. von 11 - 17 Uhr; Eintritt: 3 $, www.calhist.org ).
Dieses offizielle Museum des Staates Kalifornien widmet sich der
Geschichte und der Entwicklung Kaliforniens.
* Das Telepohne Pioneer Communications Museum (140
New Montgomery Street) steht ganz im Mittelpunkt der Geschichte der
Telekommunikation. Neben einem Duplikat des ersten Telefons von Graham
Bell, gibt es noch jede Menge anderer Stücke, die mehr oder weniger mit
dem Thema Telekommunikation zu tun haben.
* Das Old Mint-Museum (5th und Mission Street;
geöffnet von Mo. - Fr. von 10 - 16 Uhr) ist ein wahres Paradies für
Numismatiker. Ausgestellt sind Münzen aus den Pioniertagen, eine
Million Dollar in Goldbarren sowie zeitgenössisches Mobiliar. Das Old
Mint-Museum ist in dem Gebäude der ehemaligen Münzanstalt untergebracht
- es ist eines der wenigen Gebäude die das Erdbeben 1906 fast schadlos
überstand.
* Das Cartoon Art Museum (814 Mission Street/Ecke
4th Street; geöffnet von Di. - Fr. von 11 - 17 Uhr, am Samstag von 10 -
17 Uhr und am Sonntag von 13 - 17 Uhr; Eintritt: 5 $,
www.cartoonart.org ) zeigt die Historie, Formen und Stile von Cartoons
und Comics. Neben der Sammlung von 11 000 Originalen darunter auch
Werke sehr bekannter Trickfilmzeichner, gibt es noch eine interaktive
Galerie und verschiedene Sonderausstellungen.
Neben der kulturellen Seite von SoMa und dem Nachtleben der Folsom
Street findet man im Viertel auch einige Fabrikverkaufsstellen und
Shopping Center. Im Yerba Buena Square (899 Howard Street) und im
Six-Sixty Center (660 3rd Street) sind jeweils mehrere Geschäfte unter
einem Dach untergebracht.
Im sonnigen Südosten der Stadt liegt der hügellose Mission District. Er
wird überwiegend von Mittel- und Südamerikaner bewohnt, die aus ihren
Heimatländer ausgewandert sind. Die niedrigen Mieten haben auch einige
Künstler angezogen. Mit den Latinos kamen auch die bunte Wandbilder
nach San Francisco. Jedes dieser Murals hat seine eigene Geschichte zu
erzählen. Über 200 Murals schmücken die Fassaden im Mission District.
Sie erzählen von Sehnsucht und Heimweh der Einwanderer von
Lateinamerika. Es sind ihre gemalten Träume von Frieden und Freiheit
und eine alte mexikanische Tradition. Die sehenswertesten Wandmalereien
befinden sich in der Mission Street/Ecke 23th Street, 24th Street/Ecke
Florida Street und 22th Street/Ecke van Ness Avenue. Die Luft im
Mission District ist meist um drei bis vier Grad wärmer als in den
anderen Viertel von San Francisco. Vielleicht liegt das auch am
sonnigen Gemüt der Latinos. Aus den Cafes entlang der Mission Street
dringt Salsa-Musik auf die Straße und entlang der Straße spricht kaum
jemand eine englische Silbe. In den letzten Jahren hat sich der Mission
District zu einem sehr beliebten Viertel zum Ausgehen entwickelt. So
finden Sie dort eine ganze Reihe von Salsa-Clubs und erstklassige
mexikanische Restaurants.
Westlich des Mission Districts schließt sich das Castro an. In diesem
Viertel leben hauptsächlich Homosexuelle. 1978 lebten etwa 140 000
Homosexuelle in San Francisco und als im gleichen Jahr einer ihrer
Vertreter ins Stadtparlament gewählt wurde, bekam San Francisco den
Namen Schwulenmetropole, den sie noch heute inne hat. Diese Offenheit
mit anderslebenden und andersdenkenden Menschen umzugehen machen San
Francisco so liebenswert. Früher herrschte im Castro ungetrübte
Lebensfreude, doch im Zeitalter von Aids ist das Leben im Viertel
wesentlich ruhiger geworden.
Etwas abseits (2 Kilometer östlich der Golden Gate Bridge), doch mit
dem Auto über den Highway 101 leicht zu erreichen, liegt das
Exploratorium (3601 Lyon Street; Eintritt: 9 $; Öffnungszeiten: 10 - 18
Uhr, am Mittwoch bis 21 Uhr, außerhalb den Sommermonaten ist am Montag
geschlossen, www.exploratorium.org ) und der Palace of Fine Arts
(Palast der Schönen Künste). Der Palace of Fine Arts war ehemals ein
Ausstellungsgelände anlässlich der Panama-Pazifik-Ausstellung zur
Eröffnung des Panama-Kanals 1915. Man feierte neben der Eröffnung des
Panamakanals auch den Wiederaufbau der Stadt nach dem Erdbeben. Bernd
Maybeck, der Architekt, entwarf eine Reihe traumhaft schöne griechische
und römische Bauformen, die sich in eine riesige Rotunda gruppieren.
Der Palace of Fine Arts sollte eigentlich nur für die Dauer der
Ausstellung halten und war daher lediglich aus Gips und Leinen
gefertigt. Doch nach der Ausstellung brachte man es nicht übers Herz
das schöne Stück dem Erdboden gleich zu machen. Fast fünfzig Jahre lang
verwitterte und verfiel es. Dann machte man sich schließlich 1962
daran, den von Teichen umrahmten Rundbau in echtem Stein zu
rekonstruieren.
Am Palace of Fine Arts befindet sich das Exploratorium. Für alle
Freunde der Naturwissenschaft ist der Besuch ein absolutes Muss. Das
Erlebnismuseum macht technische und naturwissenschaftliche Vorgänge
erlebbar und damit leichter begreifbar. Gründer des Museums war Frank
Oppenheimer, der Bruder des Erfinders der Atombombe. Moderne Technik,
Chemie und Physik lassen sich hier in zahlreichen Experimente erfühlen,
sehen und hören. Man kann eigenhändig Nebel erzeugen, einen Sturm im
Wasserglas anzetteln, eine Glühbirne zum Leuchten bringen und mehr als
500 Versuche mit Schall, Licht und Energie anstellen.
49 Mile Scenic Drive
Um alles kennen zulernen und die schönsten und interessantesten Seiten
von San Francisco zu sehen bleibt dem Urlauber meist nicht die Zeit
dazu. Deshalb hat die Stadtverwaltung anlässlich der Golden Gate
Exhibition 1938 eine drei bis vierstündige Autotour zusammengestellt
und ausgeschildert (der 49-Mile Scenic Drive). Er führt zu allen
Sehenswürdigkeiten der Stadt. Also haben Sie nicht soviel Zeit um die
Stadt intensiv zu erkunden, so benutzen Sie den 49-Mile Scenic Drive
und Sie verpassen garantiert nichts sehenswertes und fotogenes von San
Francisco.
Reiseverkehr
Der San Francisco International Airport (SFO) (Internet: www.flysfo.com
oder www.virtualsfo.com) liegt ca. 20 Min. vom Stadtzentrum entfernt.
Mietwagen stehen dort zur Verfügung. Das leistungsfähige öffentliche
Verkehrsunternehmen BART (Bay Area Rapid Transport System) hat vier
Linien in Betrieb und verbindet San Francisco mit Oakland, Berkeley,
Concord und Fremont. San Francisco Municipal Railway (MUNI) betreibt
Busse, Straßenbahnen und ein kombiniertes U-/S-Bahnnetz.
Essen und Trinken
In San Francisco hat man die Qual der Wahl bei dem grenzenlosen Angebot
an Restaurants, die amerikanische und internationale Spezialitäten
offerieren. Besonders köstlich sind frische Krebse und Garnelen in
einem der Meeresfrüchte-Restaurants an der berühmten Fisherman’s Wharf.
Natürlich gibt es auch zahllose Schnellrestaurants.
Theater und Konzerte
Im Orpheum Theater werden Operetten aufgeführt. Das Geary Theater ist
Heimat der American Conservatory Theater-Truppe, die ab und zu auch im
Marines Memorial Theater gastiert. Das Curran und das Golden Gate
Theater zeigen die wichtigen Broadway-Stücke. Das San Francisco
Symphony Orchestra tritt in der prächtigen neuen Louise M. Davies
Symphony Hall auf. Popmusikkonzerte finden im Juli im Civic Auditorium
statt. Das San Francisco Ballett tritt während der Weihnachtsferien im
Dezember im Opernhaus auf. Die Opernsaison mit einem der
renommiertesten Aufführungsprogramme der USA dauert von Mitte September
bis Ende November.
Nachtleben
San Francisco bietet ein abwechslungsreiches Nachtleben - hier findet
man alles von eleganten Pianobars, flippigen Nachtclubs,
Live-Musik-Kneipen bis hin zu Striptease-Bars. Die Stadt ist auch
bekannt für ihre lebhafte Schwulen- und Lesben-Szene.
Einkaufstips
Kunstwerke, Schmuck und qualitätvolle Handarbeiten gibt es hier in
großer Auswahl. Die Haupteinkaufszone befindet sich rund um den Union
Square im Stadtzentrum. Weitere Einkaufszonen sind Giradelli Square,
die Cannery (modische Kleidung, Lebensmittel, Kunst, Küchenzubehör),
Union Street (Boutiquen, Antiquitäten, Kunstgewerbe und Handarbeiten in
restaurierten viktorianischen Gebäuden), Pier 39 (ein Einkaufs- und
Restaurant-Zentrum auf einem langen Pier im Hafen) sowie Chinatown und
Japantown für authentische asiatische Waren.
Sport
San Francisco bietet Erstligisten-Baseballspiele (April bis September)
und American Football-Spiele (September bis Dezember). Pferderennen
finden in der Bay Meadows-Rennbahn und in San Mateo (September bis
Juni) sowie in Golden Fields, Albany (Winter und Frühjahr) statt.
Haight-Ashbury
Südwestlich der Innenstadt liegt Haight-Ashbury ("The Haight"), eine
Zeitlang die Heimat der Ende der Sechzigerjahre entstandenen
Flower-Power-Bewegung. Auch heute ist das Viertel immer noch
farbenfroh, doch die hübschen viktorianischen Häuser und die Nähe zum
Golden Gate Park ziehen immer mehr sozial besser Gestellte in die
Gegend. Der kompakte Bezirk Castro weiter südöstlich ist das
Schwulenzentrum San Franciscos und bestens geeignet, bummelnd das rege
Straßenleben zu beobachten.
Golden Gate Park
Der Golden Gate Park erstreckt sich etwa über die Hälfte der 10
Kilometer breiten Halbinsel vom Pazifischen Ozean bis zum so genannten
Panhandle, einem schmalen Streifen an der Ostseite des Parks im Bezirk
Haight. Neben Gärten (einschließlich eines Blumen-Wintergartens und
eines bezaubernden japanischen Teegartens), Seen (mit Ruder, Paddel-
und Motorbooten zum Mieten) und Sportmöglichkeiten (Reiten,
Bogenschießen, Softball, Golf, Rasen-Bowling, Hufeisenwerfen und
Pétanque) beherbergt die Anlage auch einige Museen und ein Aquarium.
Daher ist der Park auch dann einen Ausflug wert, wenn der Nebel Einzug
hält und die Temperaturen sinken.
Marin County
Von San Francisco gelangt man über die Golden Gate Bridge nach Marin
County. Die Bevölkerung dieser Gegend ist wohlhabend, locker und für
jeden neuen Trend zu haben. Egal ob Jacuzzi, Kokain, New Age,
Mountainbiking oder Designer-Pizza - Marin war stets an vorderster
Front dabei. Marin ist eine herrlich abwechslungsreiche Halbinsel. Das
sündhaft teure Sausalito liegt auf der Bay-Seite, an der wilden
Pazifikküste passiert man Richtung Norden den beliebten Stinson Beach,
das versteckte Bolinas und die nebelverhangene Point Reyes National
Seashore, den besten Ausgangspunkt für das Beobachten von Walen in der Bay Area.
Union Square
Der Union Square ist das touristische Zentrum in Downtown San
Francisco. Es handelt sich um ein Mischmasch aus noblen Geschäften und
Hotels, Blumenverkäufern und Obdachlosen. Cable Cars rumpeln an der
Westseite des Platzes entlang. Während einer Fahrt mit der Straßenbahn
kann man wunderbare Ansichten erhaschen: von der Strecke entlang der
California Street fällt der Blick in die Hyde Street bis zum Aquatic
Park, in die Washington Street, die nördlich durch Chinatown und
südlich durch den Financial District verläuft, oder von Nob Hill aus
die California Street hinunter. Und wenn man schon mal in Nob Hill ist,
braucht man nur noch den Fahrstuhl zum Top of the Mark zu nehmen, der
berühmten Aussichtskneipe im 19. Stock des Mark Hopkins Hotels. SoMa
zeichnet sich durch stattliche Bürogebäude aus, die eine Fortsetzung
des Financial District bilden, teure Eigentumswohnungen entlang des
Embarcadero, eine vorwiegend von Touristen frequentierte Gegend mit
Galerien und Museen um die Yerba Buena Gardens und das Nachtleben in
der Folsom Street und der 11th Street.
Ocean Beach
Point Lobos Great Highway entlang dem westlichen Stadtrand gibt es hier vier Meilen Sandstrand.
Am Nordende des Strandes ist auch das historische Cliff House und ist
eine erstklassige Stelle den mächtigen Pazifik zu beobachten. In der
Nähe ist auch das Golden Gate National Recreation Area's Visitor Center
mit reichlich Infomaterial für Besucher.
China Beach
28th Avenue und Sea Cliff
Hinter den Million-Dollar-Häusern des Bezirkes Seacliff beindet sich
China Beach, einer der wenigen Strände in San Francisco, an denen es
sicher ist zu schwimmen. Hier sind während des Sommers
Rettungsschwimmer anwesend. Der Strand ist zugänglich an der Seacliff und 28. Ave. nahe El Camino
Del Mar. Nach einer Abkühlung im Wasser kann man sich danach beim
Frisbee oder Volleyball auf dem sandigen Spielplatz aufwärmen.
Baker Beach
Am Lincoln Boulevard und 25th Avenue, im Presidio. Baker Beach streckt
sich entlang dem westlichen Ufer des Presidio, unterhalb des Lincoln
Blvd. Nur Minuten vom Stadtzentrum gelegen, ist dieser einer von
Amerika’s Nacktstränden. Obgleich schwimmen hier gefährlich ist, kommen
Spaziergänger und Sonnenanbeter hier her, um den herrlichen Blick auf
die Golden Gate Bridge und die Marin Hügel zu genießen.
North Beach
North Beach, eingezwängt zwischen Chinatown und Fisherman's Wharf, ist
ein lebhafter Ortsteil mit Striptease-Bars, Kneipen, Cafés und
Restaurants. Ursprünglich war es das italienische Viertel der Gegend
und Geburtsort der Beat Generation in den fünfziger Jahren. Hier
befindet sich auch der berühmte City Lights Bookstore an der Ecke
Columbus Avenue/Jack Kerouac Alley. Die Fortsetzung des Bezirks
Richtung Osten ist Telegraph Hill mit seinen baumgesäumten, im Osten
des Hügels steil hinabführenden Treppen. Hier befindet sich auch der
Coit Tower, eines der Wahrzeichen San Franciscos, der mit seinem
sagenhaften Panorama den Wunsch nach Postkartenansichten restlos befriedigt.
Nadelspitz: Die Transamerica Pyramid ist das markanteste Hochhaus von San Francisco.
Im Hintergrund der Coit Tower und Alcatraz.
The painted Ladies
Alamo Square, Ecke Steiner / Hayes Street. Die viktorianischen Häuser
von San Francisco werden auch "The painted Ladies" oder "Six Sisters"
genannt, und sind bei den Touristen und Einheimischen gleichermaßen
beliebt. Ein Zeugnis der Zimmermannskunst des 19. Jahrhunderts. Überall
in San Francisco finden sich wunderschöne Häuser, aber die
viktorianischen Häuser vor der Skyline San Franciscos sind das typische
Postkartenmotiv. Die Häuser in viktorianischem Stil, die das Erdbeben
am 18. April 1906 mit 8,3 auf der Richter-Skala überstanden haben,
wurden im jahr 1895 im Queen-Anne-Stil erbaut. Das Beben dauerte nur
eine Minute, aber die Wirkung war verheerend. Wie die Golden Gate
Bridge oder die Cable Cars zu San Francisco gehören, so gehören auch
die viktorianische Holzhäuser zu San Francisco. Die schmalen Holzhäuser
zeichnen sich durch ihre Türmchen, Bögen und Schnörkel aus. Für den
Betrachter der Häuser sind die ungewöhnliche Farbenpracht der Häuser
das Auffälligste. Deshalb bekamen die "victorians" auch den Beinamen "Painted Ladies".
Am Ende des 19.Jahrhunderts konnten die Holzhäuser als Fertighäuser
über Versandfirmen für einen Preis zwischen 800 und 5000 Dollar gekauft
werden. Von da an konnte sich der Mittelstand den Traum von einem
schmucken Eigenheim verwirklichen. Leider wurden viele viktorianische
Holzhäuser beim Brand von 1906, ausgelöst vom Erdbeben, zerstört. Über
14000 dieser schönen Häuser überstanden den Brand und knapp die Hälfte
davon sind komplett restauriert. Die schönsten "victorians" sind in den
Parallelstraßen zur Haight Street und in der Capp Street zwischen 22nd
und 23nd Street zu finden. Die meistfotografierten Painted Ladies
liegen am Alamo Square. Unter der Adresse www.victorianwalk.com
bekommen Sie die schönsten viktorianischen Holzhäuser in San Francisco
zu Gesicht. Anhand von Beispielen werden Ihnen auch die verschiedenen
Stilrichtungen (vom italienischen bis zum Edward Stil) näher gebracht.
Alle die sich für Painted Ladies interessieren, ist diese Seite ein
absolutes Muss. Schon allein die wunderschönen Bilder lohnen einen
Klick auf die Seiten.
Wetter
Mit Southern California, wo's ja bekanntlich fast nie regnet, hat San
Francisco leider nichts zu tun. Die Stadt liegt im Norden von
Kalifornien, und da beschert ihr der Zusammenprall heißer Luft aus der
Sierra Nevada mit der kalten Pazifikströmung den berühmten Nebel
entlang der Küste. Dieser kühle Sommernebel weht durch das Golden Gate
in die Bucht und damit in die Stadt. Die Temperaturen klettern im
Sommer selten auf 25 Grad und können aber plötzlich auf 13 Grad fallen.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich bei längeren Erkundungen von San
Francisco Pullover und Windjacke immer mitzunehmen. Dies gilt besonders
nachmittags, da zu dieser Tageszeit oft ein ein starker Seewind bläst.
Dieser Wind bläst aber dafür die letzten Dreckreste aus der ohnehin
ziemlich sauberen Luft. In San Francisco werden durchschnittlich im
Jahr nur 18 Smog-Tage gemessen, in New York 174 und in Los Angeles 231.
Der Sommernebel verweilt meist nicht den ganzen Tag. Er verflüchtigt
sich unter der Sonneneinwirkung am späten Vormittag. Doch sind die
Stadtgebiete entlang des Pazifiks im Sommer fast immer nebelverhangen,
während die östlichen Stadtteile, geschützt durch die Hügelketten,
häufiger sonnigeres Wetter haben. Ein paar Kilometer außerhalb San
Francisco's ist kein Nebel vorhanden und die Temperaturen sind nicht
selten um 10 Grad höher.
Beste - weil wärmste und sonnigste - Reisezeiten sind Mitte April bis
Mitte Juni und September/Oktober. Aber selbst im Winter zeigt sich die
Stadt am Golden Tor wettermäßig freundlich.
Links
www.bikethebridge.com
www.bikethebaytrail.com
www.guideyou.com
www.baycityguide.com
www.rentalguide.com
www.gocarsf.com
www.etcars.com
www.seaplane.com
www.fireenginetours.com
SONY und der "Bouncing Balls" TV-Spot für seinen BRAVIA
Vielleicht habt ihr ja schon im deutschen Werbefernsehen
Sonys Werbung für den Bravia - Flachbildfernseher gesehen.
Dabei hüpfen und fliegen 250.000 kleine bunte Bälle durch ein sehr
bekanntes Viertel in San Francisco.
Ich dachte vorher immer, ein armer Grafiker
musste diese Bälle per Computer in das Video hinein animieren. Aber nööööö, Sony war
wirklich so verrückt und lies tausende von Bällen durch die Straßen des
Russian Hill Viertels hüpfen.
Der Sänger vom Werbesong heisst übrigends José González', und das Lied "Heartbeats"
Der Werbespot
Der dänische Regisseur Nicolai Fuglsig hatte die Idee, 250.000 bunte
Hüpfbälle durch die Straßen von San Francisco sausen zu lassen und auf
diese Weise die Farbqualität der BRAVIA Reihe zu betonen. Dieses
geniale Konzept wurde kurz darauf in die Tat umgesetzt.
Das Ergebnis - einschließlich der professionellen Kameraführung und der
gelungenen Musikuntermalung - ist aussagekräftig und faszinierend
zugleich. Dieses Werk ist in aller Munde!
Die Aufnahme
Für die dynamische Darstellung und die fließenden Bewegungen der Bälle
wurde jede einzelne Szene mit der Kamera festgehalten - auf
Computergrafiken wurde dabei voll und ganz verzichtet. Die Aufnahme des
gesamten Werbespots dauerte zwei Tage. Dabei kamen 23 Kameraleute zum
Einsatz, die jeweils nur eine einzige Chance hatten, die Szene in den
Kasten zu kriegen.
Ein gesamter Häuserblock in San Francisco wurde für die Aufnahme
gesperrt. Spezielle Pressluft-Kanonen schossen 250.000 Bälle durch die
Luft, und mehrere tausend Bälle wurden von gewaltigen Maschinen über
das Pflaster gefeuert. Aufgrund der enormen Schusskraft der Bälle war
die Filmcrew sogar auf spezielle Schutzkleidung angewiesen!
Das Endergebnis
Die fachkundige Bearbeitung und Nachbearbeitung der Szenen verwandelte
diese energiegeladene Aufnahmeaction in einen wunderschönen,
inspirierenden Werbespot. Die Bälle bieten in der Zeitlupe eine wahre
Farbexplosion, die mit den betörenden Klängen von José Gonzalez’
Akustikversion von „Heartbeats“ beim Zuschauer einen bleibenden
Eindruck hinterlässt.
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